Mit Beratung wird in allen Branchen viel Geld umgesetzt. Die Önologie bildet keine Ausnahme, und so versuchen unzählige Önologen mit unterschiedlichsten fachlichen Voraussetzungen den Winzern beratend zur Seite zu stehen. In Abhängigkeit vom jeweiligen Land, Wein- und Kulturraum stehen sie entweder im Rampenlicht der Öffentlichkeit oder arbeiten still im Hintergrund. Auf dem untersten und leider nicht seltenen Niveau finanzieren sie sich über den Verkauf fragwürdiger Weinbehandlungsmittel.
Mit den Schattenseiten des Beratungswesens, aber auch mit den intellektuellen Voraussetzungen an eine konstruktive Beratung in der Weinbranche hat sich Bernhard Fiedler aus Mörbisch am See in seinem Blog
http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/?p=218
kritisch auseinandergesetzt. Wir können uns seiner treffenden Analyse nur anschließen.
Seine Ausführungen zeigen aber auch deutlich, warum im spezifischen Fall von Deutschland die Voraussetzungen an eine fruchtbare Beratung kaum gegeben sind. Trotzdem agiert Schneider-Oenologie, entsprechend seinem Selbstverständnis, als beratendes Unternehmen. Die Referenzen erstrecken sich über zahlreiche Länder von Amerika über Süd- bis nach Mitteleuropa.